Das richtige Spielzeug

Jede Katze möchte spielen. Wir müssen nur herausfinden wie und womit. Manche brauchen extreme Action, andere beobachten lieber. Wir als ihre Begleiter sind dafür verantwortlich ihnen Spiel und Spass zu ermöglichen.


  • unregelmäßige Bewegungen, die den Jagdinstinkt ansprechen
  • Federangel
  • Stoffmaus an Angel
  • Stoffbälle
  • Spielzeug soll nicht zu laut sein
  • kurze, intensive Spieleinheiten statt Dauerbeschäftigung


Tipp: nach dem Spiel sollte das Spielzeug immer wieder versteckt werden, damit es nicht zu schnell langweilig wird. 

Mentale Förderung

Mentale Auslastung ist für Katzen genauso wichtig wie Bewegung. Sie hilft, Frust abzubauen, fördert Konzentration und unterstützt ein ausgeglichenes Verhalten – besonders bei Wohnungskatzen. 

 

  • Futterspiele & Intelligenzspielzeuge
  • Suchspiele
  •  Leckerlis oder Trockenfutter werden versteckt
  • Clickertraining (auch einfache Tricks reichen völlig)
  • Abwechslung im Alltag
  • Neue Wege, neue Gerüche, kleine Veränderungen
  • Kurze, regelmäßige Einheiten


Lieber täglich wenige Minuten, als seltene, lange Beschäftigung.


Das Katzenklo

ruhig
gut erreichbar
nicht neben Futter oder Durchgängen
(so fühlt sich die Katze ungestört und sicher)
idealerweise offen oder zumindest ohne Türchen
 (Katzen gehen nicht gerne kopf-voraus durch eine Tür)


Der Kratzbaum

soll dort sein wo die Katze das Geschehen überblicken kann (Fenster, Wohnzimmer)
Mehrere Verstecke und Liegeflächen auf unterschiedlichen Höhen anbieten

Der perfekte Kratzbaum ist;

  • Stabil! ein Wackeln
  • Hoch: mind. 140–180 cm 
  • hat mehrere Ebenen
  • Sisal: dicke Stämme zum Kratzen
  • Gemütlich: Grosse Liegeflächen und Höhlen
  • Guter Standort: Nah beim Fenster und im Alltag 



Besonders beliebt sind;

  • Hängematten für ans Fenster
  • Erhöhte Regale oder Catwalks 
  • Plätze mit Aussicht 
  • Tunnel 
  • Kuschelteppiche
  • Sonnenplätze

Was Du über Katzen wissen musst.

Katzen zeigen selten deutlich, wenn es ihnen nicht gut geht.
 Sie werden leiser, ziehen sich zurück oder verändern ihr Verhalten langsam. Genau deshalb werden ihre Signale oft übersehen oder missverstanden.
Eine Katze handelt nicht grundlos.
 Jede Verhaltensänderung hat einen Auslöser – Stress, Unsicherheit, Überforderung oder fehlende Kontrolle über ihre Umgebung. Was nach „Laune“ aussieht, ist meist ein Versuch, sich selbst zu regulieren.
Katzen brauchen Sicherheit, Übersicht und Wahlmöglichkeiten.
 Sie möchten entscheiden können, wo sie liegen, wann sie Nähe zulassen und wann sie Abstand brauchen. Diese Selbstbestimmung ist kein Trotz, sondern ein zentrales Bedürfnis.
Vertrauen entsteht, wenn eine Katze sich verstanden fühlt.
 Wenn ihre Grenzen respektiert werden.
 Wenn sie nicht gedrängt, sondern eingeladen wird.
Wer Katzen verstehen möchte, muss lernen, leise Signale ernst zu nehmen.
 Nicht jedes Problem verlangt nach Korrektur – oft braucht es Beobachtung, Geduld und ein Umfeld, das sich an der Katze orientiert. 

Gut zu Wissen

Futter- und Wassernapf sollten nicht nebeneinander stehen.
Katzen trinken deutlich lieber, wenn Wasser und Futter getrennt stehen. In der Natur meiden sie stehendes Wasser in der Nähe von Beutetieren – instinktiv, um Keime zu vermeiden. Daher sollte der Wassernapf ein paar Meter vom Futter entfernt platziert sein.

Es empfiehlt sich fürs Futter einen flachen Napf anzubieten. Katzen haben extrem sensible Schnurrhaare und das anstoßen am Rand ist unangenehm und kann stressig sein. 

Ein flaches Geschirr schützt also nicht nur die feinen Barthaare, sondern sorgt auch für ein entspannteres Fresserlebnis.